„du pâturage“

Berger des Pyrénées aus der Zuchtstätte von Udo Kopernik

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Archiv für die Kategorie ‘Würfe und Welpen’

Entschleunigen

Dienstag, 08. September 2009

Käthchen_090908Kätchens Entschleunigung zeigt auch durchaus nach außen Wirkung und bezieht ihre Umwelt mit ein. Ursachen sind die ganz profanen Dinge im Alltag eines jungen Pyrenäen-Hütehundes und deren Wirkung auf uns. So muss klein Käthchen des öfteren müssen; für sie selbst nichts, worum man besonderes Aufhebens machen sollte. Sie hockt sich hin und los. Ich sehe das anders. Mir ist es wichtig, an welchem Ort klein Käthchen müssen muss. So werden also besondere Unruhephasen des jungen Berger genutzt, einen spontanen und entschlossenen Gang vor die Tür zu starten. Für Raucher eine ideale Gelegenheit und ein Vorwand, eine entsprechende Pause einzulegen. Ich rauche nicht und so kann ich mich dann ganz auf klein Käthchen konzentrieren, wie sie die Blätter in unserer Einfahrt gründlich untersucht, Schnecken umsetzt, auf der angrenzenden Wiese nach Rindern Ausschau hält, dabei Kontakt mit ihr bekannten Grashalmen pflegt und neue kennenlernt. Inzwischen entschleunige ich selbst, simmeliere ein wenig, ohne dabei das Käthchen aus den Augen zu lassen – denn, sollte sie dann endlich müssen, mache ich natürlich darum viel Aufhebens …

Käthchen entschleunigt

Montag, 07. September 2009

Kaethchen_emk_090907Die Futterrationen, die unser inzwischen fast 12 Wochen altes Käthchen erhält, sind zwar proportinal zum Wachstum des kleinen Hundes größer geworden, wirken jedoch als Portion im Napf immer noch Mitleid erregend klein. Käthchen selbst findet die Rationen entweder üppig oder als zu klein. Wird sie zwei Mal am Tag allein gefüttert, scheint der gefüllte Napf nur mäßig attraktiv zu sein. Zwar freut sie sich artig, wenn das Futter hineingefüllt wird; mümmelt dann auch etwas vor sich hin aber dann gibt es eine Menge Dinge, die eine höhere Priorität genießen: Käthchen entschleunigt. Anders sieht es hingegen abends aus. Dann steht das gemeinsame Abendessen mit ihrer Mutter an, dem schwarzen Loch allem Essbaren. Das ist unser Joker und klein Käthchen weiß was die Sekunde geschlagen hat und der Wappenspruch ihrer Mutter Polie (Zarzuela vom Wunderhorn) zeigt auch bei der jungen Berger des Pyrénées Hündin Wirkung: Selbst fressen macht fett.

Jetzt geht’s los

Freitag, 28. August 2009

Käthchen_090828Inzwischen ist die Rasselbande aus dem Haus und K Punkt wurde in der Pfalz zum Filou und zwei unserer Käthchen erobern jetzt als Kira in Düsseldorf und Kaja in Solothurn die Welt. Zeit also auch für unser Kätchen sich ihr Lieblingsschaf zu schnappen und auf Entdeckungsreise zu gehen (das Foto machte in dieser Woche Eva-Maria Krämer). Das Schäfchen hat auch schon eine lange Reise hinter sich und ist die Erinnerungsgabe der cbp-Sonderschau in Bremen, die Anfang August stattgefunden hatte. Sonderleiter Jan Kehrl hatte offensichtlich das richtige Händchen bei der Wahl des Präsentes. Eine weite Reise an die Waterkant habe ich dann Mitte der Woche unserem Käthchen erspart. Wäre es nach dem Wunsch der Redaktion gegangen, hätte sie mich zur Sendung von Markus Lanz nach Hamburg begleitet. Da blieb Kätchen ebenso zu Hause, wie Lupo, der Entlebucher Sennenhund von Nina Ruge. ZDF heute journal Sprecherin Dunja Hayali hatte hingegen Ihre Emma dabei; die GoldenRetriever Hündin ist allerdings schon erwachsen, konnte mit dem Auto anreisen und verfügt über Studioerfahrung durch ihren Auftritt im heute journal. In der Sendung bei Markus Lanz waren die Modehunde der letzten 60 Jahre das Thema.

Infohund, die Seite von Eva-Maria Krämer

udo_kopernik_zdf

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Jetzt geht’s rund und hoch her

Dienstag, 11. August 2009

fahrrad_090808Immer wieder was neues. Da eines unserer Kätchen in Büllesfeld bleiben wird und uns auch im Urlaub mit dem Fahrrad begleiten soll, wird das auch schon geübt. Zuerst lautete das Motto: rein in den Korb und wieder raus dem Korb. Wobei der Korb, eine Leihgabe von Jacintos Besitzerin Iris Höfling, nicht nur äußerst zweckmäßig gestaltet ist, sondern – gerade weil er schon Berger-Nutzung hinter sich hat, offensichtlich besonders vertrauenswürdig auf unsere Käthchen wirkte. So riskierten wir nach ein paar Tagen tragen und am Fahrrad schieben die ersten Gewöhnungsfahrten. Dabei konnten wir gleich die Rinder auf der Nachbarwiese in Augenhöhe der Welpen besuchen, was die sehr interessant fanden.

Jetzt geht’s rund

Mittwoch, 05. August 2009

kathchen_090804Bei der Cairn-Terrier-Züchterin Katharina Bottenberg habe ich bei einem Besuch eine Drehscheibe auf der Spielwiese ihrer Welpen entdeckt, auf der die jungen Hunde munter ihre Runden drehten und sichtliches Vergnügen daran hatten, die Fliehkräfte bis über die Grenzen der Bodenhaftung hinaus auszuprobieren. Und was den schottischen Highlandern gefällt, stößt auch bei den Berger des Pyrénees auf große Begeisterung.

Cairnkraft – Katharina Bottenberg’s Mount Button Terrier

Analog und ganz real

Montag, 27. Juli 2009

auf_sie_090726Es wäre schön, jeden Tag – oder noch besser: morgens, mittags, abends – an dieser Stelle etwas neues über die Entwicklung von K-Punkt und den drei Käthchen (Kira hat übergangsweise auch diesen Arbeitsnamen erhalten) zu berichten. Anlässe und Beobachtungen gäbe es zweifellos genug. Denn man muss gar nicht so genau hinschauen, um jeden Tag Veränderungen zu beobachten. So war bis gestern, die Welt jenseits der Terrasse – aus welchen Gründen auch immer – tabu. Vielleicht, weil die Welt ja doch eine Scheibe ist und dann muss irgendwo der Abgrund sein und der eigene Absturz drohen. Jetzt wurde die neue Welt vorsichtig erkundet. Trägt der Boden? Was ist ist hinter dem Busch? Und vor lauter Begeisterung über die eigene Tollkühnheit hat man erst einmal darauf gepisst, auf die neue Welt und anschließend gemeinsam die Mutter erlegt. In den letzten Tagen ist noch viel mehr passiert in der analogen und realen Welt unserer kleinen Berger des Pyrénées und deshalb muss sich die digitale und virtuelle gedulden: keine Zeit …

Wochenend‘ und Sonnenschein

Dienstag, 21. Juli 2009

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Welpen fressen Zeit

Dienstag, 21. Juli 2009

fuss_drauf_090719Die Welpen fressen einem die Haare vom Kopf. Das wäre eine plausible Erklärung für den Verlust meiner Haarpracht. Denn tatsächlich genieße ich eine spezielle Form des Welpenbades, bei der niemand nass wird. Ich lege mich einfach bäuchlings auf den Boden und brauche gar nicht zu warten, was passiert. Die jungen Berger des Pyrénées nutzen schamlos die Überzahl aus und bei diesem Spiel ist der Verlust einiger Haupthaare nicht zu umgehen. Das schmerzt mehr als die Kosten für das Welpenfutter, zumal die Portionen noch ziemlich klein sind. Und wenn diese größer werden und die Futterkosten das Budget belasten, geben wir die Welpen ab. Aber bis dahin gehen noch ein paar Wochen ins Land und da fressen die Welpen vor allem eins: unsere Zeit. Fuß drauf.

Welpen fressen

Montag, 20. Juli 2009

futter_090720Das geht jungen Hunden nicht anders wie uns Menschen. Der Organismus braucht nicht nur Luft und Liebe. Da müssen auch Nährstoffe hinein. Und dafür sorgte bislang in vorbildlicher Weise die Mutter des Wurfes. Seit ein paar Tagen schon gibt es aber zusätzlich feste Nahrung. Fest allerdings nur in Relation zur Muttermilch. Denn das Welpenfutter wird noch eingeweicht und als Brei angeboten. Kam von Anfang gut an, auch wenn nicht immer alles dort ankommt, wo es hingehört. Es blieb anfangs auch etwas an den Pfoten oder auch hinter den Ohren hängen. Das geht inzwischen gesitteter. Und so haben wir den ersten Ausflug nach draußen auch für ein Picknick nutzen können, ohne uns für mangelhafte Tischmanieren beim Besuch – der das Foto beisteuerte – entschuldigen zu müssen.

Was kostet die Welt?

Montag, 13. Juli 2009

kathchen_090711Der Wirkungsradius der Welpen wird aufgrund der neu entdeckten Leistungsfähigkeit des eigenen Fahrgestells größer und der Ausbruch aus dem eigentlichen Wurflager steht unmittelbar bevor. Dabei entdecken sie sich selbst, ihre Geschwister – mit denen jetzt auch munter gespielt wird, und neue Aspekte der Mutter, die jetzt nicht nur Milchbar und Putzfrau ist sondern deren rauen Spiele nur für uns so aussehen mögen, denn von K-Punkt und den Kätchen (beziehen wir Kira der Einfachheit halber mit ein) werden die Auseinandersetzung mit den für sie riesigen Pranken und Fangzähnen geschätzt. Auch unsere Hände sind willkommene Gegner, an denen man sich „festbeißen“ kann. Das ist auch für uns noch lustig, weil der Durchbruch der ersten Zähne des Milchgebisses sich mehr erahnen als erfühlen lässt. Kurz: für uns hat eine interessante – weil die Entwicklungsfortschritte enorm sind – und unterhaltsame Phase begonnen. Nur mit den Bildern wird es jetzt schwierig. Es mangelt mir ein wenig am technischen Talent und vielleicht auch an der Ausrüstung. Denn mit Blitz entstehen wegen der reflektierenden Augen ziemlich gruselige Aufnahmen und ohne Blitz sieht man nix. Schön also, dass mit diesen Unzulänglichkeiten der erste Welpenbesuch am Wochenende nicht zu kämpfen hatte.