„du pâturage“

Berger des Pyrénées aus der Zuchtstätte von Udo Kopernik

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Archiv für die Kategorie ‘Unsere Hunde’

Improvisationstalent

Dienstag, 06. Oktober 2009

2009_1006_kaethchenDie Besitzer von Berger des Pyrénées behaupten gerne, dass ihre Hunde über eine gehörige Portion Humor verfügen. Ob diese Eigenschaft tatsächlich den Hintergrund der Verhaltensweisen bildet, die uns Lachen machen, sei einmal dahingestellt. Wie beschrieb es mein Nachbar einmal so treffend bei unseren gemeinsamen Spaziergängen: Dein Hund lässt sich jeden Tag was neues einfallen, damit wir was zu lachen haben. So die Einschätzung des Nichthunde-Halters – was das für Konsequenzen für den um Erziehung bemühten Hundehalter beinhaltet, führe ich hier lieber nicht aus. Der einfallsreiche Hund ist Käthchens Mutter Polie. Die Tochter bewies in unserem „Erziehungsurlaub“, dass sie der Mutter nicht nachsteht. Und beim Training bewies sie Improvisationstalent. Am ersten Abend übten wir auf einer kleinen Wiese am Borner Hafen Herankommen. Renate in der einen Ecke, ich in der anderen und Käthchen hin und her, begleitet von dem Pfiff fürs Herankommen. Die Übung war ihr ohne Schnickschnack zu langweilig und so führte sie ein, dass sie bei Erreichen des Ziels durch die zum Empfang bereiten Hände sprang, in der Luft eine kleine Drehung vollführte und sich startbereit für den nächsten Lauf zwischen die Beine setzte.Da hat man was zu Lachen, was hund nicht entgeht. Als ich dann am nächsten Morgen allein mit Klein Käthchen an der Hafenwiese ankam, zeigte sie mir, dass dieses Spiel auch zu zweit funktioniert. Sie rannte zehn Meter vor und setzte sich hin. Auf Pfiff kam sie angeflitzt, machte ihren einfachen Käthchenberger zwischen den Händen, freute sich über mein Lachen und das Lob und rannte wieder vor … Hund kann also durchaus improvisieren.

Mitbringsel

Freitag, 02. Oktober 2009

2009_1002_enteKäthchen hatte Glück: unmittelbar vor dem Urlaub stand meine Teilnahme an der Internationalen Rassehunde-Ausstellung des VDH in Leipzig an. Bei diesen Veranstaltungen werden nicht nur viele Hunde ausgestellt, man kann auch vorzüglich einkaufen. Und wenn ein junger Hund ins Haus kommt, benötigt man einiges an Zubehör … Da spielt es überhaupt keine Rolle, wenn schon seit etlichen Jahrzehnten Hunde im Haus sind. So gab es also für Käthchen eine Tüte voll Mitbringsel. Auf die neue Leine hätte sie vermutlich verzichten können – ohne laufen ist immer besser. Auch meine bessere Hälfte hielt die Anschaffung für unnötig, hängen doch schon etliche Exemplare an der Garderobe. Aber Mann hat auch mehr als zwei, drei Krawatten. Der Clou war aber eine Ente, die ich bei Bobi entdeckte. Sicher nicht  auf den ersten Blick ein geeignetes Accessoire für einen Pyrenäen-Schäferhund. Aber Hund muss kein Retriever sein, um zu wissen, was lecker ist. Die Stoffente mit dem sonoren Quackton avancierte im Urlaub zum Lieblingsspielzeug. Und entgegen unseren Befürchtungen, dass die anderen Hotelgäste sich vielleicht belästigt fühlten, konnten Käthchen und ihre Ente einen regelrechten Fanclub aufbauen.

Die Ente bei Bobi
Berger des Pyrénées auf der VDH-Bundessieger-Ausstellung

Klein Käthchen staunt

Dienstag, 29. September 2009

2009_0928_kaethchenDie lange Sendepause auf unserer Website hat auch wieder mit Entschleunigung zu tun. Jetzt war sie besonders gründlich und umfassend. Denn klein Käthchen ist zum Urlaub an die Ostsee gefahren und hat uns freundlicher Weise mitgenommen. So ungefähr muss man sich die Ferien vorstellen, wenn man diese mit einem knapp drei Monate alten Berger des Pyrénées verbringt. Denn natürlich dreht sich alles um den jungen Hund. Und das macht in dieser intensiven Form allen besonders viel Spaß. Man hat Zeit und Muße sich dem Rhythmus des Weltentdeckers anzupassen und kann ganz entspannt dabei zuschauen, wenn: Käthchen staunt.

Entschleunigen

Dienstag, 08. September 2009

Käthchen_090908Kätchens Entschleunigung zeigt auch durchaus nach außen Wirkung und bezieht ihre Umwelt mit ein. Ursachen sind die ganz profanen Dinge im Alltag eines jungen Pyrenäen-Hütehundes und deren Wirkung auf uns. So muss klein Käthchen des öfteren müssen; für sie selbst nichts, worum man besonderes Aufhebens machen sollte. Sie hockt sich hin und los. Ich sehe das anders. Mir ist es wichtig, an welchem Ort klein Käthchen müssen muss. So werden also besondere Unruhephasen des jungen Berger genutzt, einen spontanen und entschlossenen Gang vor die Tür zu starten. Für Raucher eine ideale Gelegenheit und ein Vorwand, eine entsprechende Pause einzulegen. Ich rauche nicht und so kann ich mich dann ganz auf klein Käthchen konzentrieren, wie sie die Blätter in unserer Einfahrt gründlich untersucht, Schnecken umsetzt, auf der angrenzenden Wiese nach Rindern Ausschau hält, dabei Kontakt mit ihr bekannten Grashalmen pflegt und neue kennenlernt. Inzwischen entschleunige ich selbst, simmeliere ein wenig, ohne dabei das Käthchen aus den Augen zu lassen – denn, sollte sie dann endlich müssen, mache ich natürlich darum viel Aufhebens …

Käthchen entschleunigt

Montag, 07. September 2009

Kaethchen_emk_090907Die Futterrationen, die unser inzwischen fast 12 Wochen altes Käthchen erhält, sind zwar proportinal zum Wachstum des kleinen Hundes größer geworden, wirken jedoch als Portion im Napf immer noch Mitleid erregend klein. Käthchen selbst findet die Rationen entweder üppig oder als zu klein. Wird sie zwei Mal am Tag allein gefüttert, scheint der gefüllte Napf nur mäßig attraktiv zu sein. Zwar freut sie sich artig, wenn das Futter hineingefüllt wird; mümmelt dann auch etwas vor sich hin aber dann gibt es eine Menge Dinge, die eine höhere Priorität genießen: Käthchen entschleunigt. Anders sieht es hingegen abends aus. Dann steht das gemeinsame Abendessen mit ihrer Mutter an, dem schwarzen Loch allem Essbaren. Das ist unser Joker und klein Käthchen weiß was die Sekunde geschlagen hat und der Wappenspruch ihrer Mutter Polie (Zarzuela vom Wunderhorn) zeigt auch bei der jungen Berger des Pyrénées Hündin Wirkung: Selbst fressen macht fett.

Jetzt geht’s los

Freitag, 28. August 2009

Käthchen_090828Inzwischen ist die Rasselbande aus dem Haus und K Punkt wurde in der Pfalz zum Filou und zwei unserer Käthchen erobern jetzt als Kira in Düsseldorf und Kaja in Solothurn die Welt. Zeit also auch für unser Kätchen sich ihr Lieblingsschaf zu schnappen und auf Entdeckungsreise zu gehen (das Foto machte in dieser Woche Eva-Maria Krämer). Das Schäfchen hat auch schon eine lange Reise hinter sich und ist die Erinnerungsgabe der cbp-Sonderschau in Bremen, die Anfang August stattgefunden hatte. Sonderleiter Jan Kehrl hatte offensichtlich das richtige Händchen bei der Wahl des Präsentes. Eine weite Reise an die Waterkant habe ich dann Mitte der Woche unserem Käthchen erspart. Wäre es nach dem Wunsch der Redaktion gegangen, hätte sie mich zur Sendung von Markus Lanz nach Hamburg begleitet. Da blieb Kätchen ebenso zu Hause, wie Lupo, der Entlebucher Sennenhund von Nina Ruge. ZDF heute journal Sprecherin Dunja Hayali hatte hingegen Ihre Emma dabei; die GoldenRetriever Hündin ist allerdings schon erwachsen, konnte mit dem Auto anreisen und verfügt über Studioerfahrung durch ihren Auftritt im heute journal. In der Sendung bei Markus Lanz waren die Modehunde der letzten 60 Jahre das Thema.

Infohund, die Seite von Eva-Maria Krämer

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Zum Video

Jacinto beim Hütetest

Dienstag, 11. August 2009

20090811_jacintoIris Höfling hat mit ihrem Jacinto du pâturage am Hütetest des Club Berger des Pyrénées in Pfronstetten teilgenommen. Offenbar hat er sich dabei ganz clever angestellt und die Prüfung mit der höchst möglichen Beschreibung bestanden. Wer seinen Werdegang aus dem Artikel „Episoden aus dem Leben eines Taugenichts“ (PyrenäenPost 117/3.2008) kennt, hat sicher auch nichts anderes erwartet. „Es war sehr interessant, den Hunden zuzuschauen und auch den Menschen. Organisiert war das Ganze von den Mitarbeitern des cbp und der Schäferei perfekt! Und wir haben vorher noch `Abwandern´ auf der Alb mit Besichtigung von Imkerei und Käserei gemacht. Reinhold vermisste lediglich eine `Winzerei´…“, berichtete Iris Höfling.

Der Hüteveranlagungstest des cbp

Jetzt geht’s rund und hoch her

Dienstag, 11. August 2009

fahrrad_090808Immer wieder was neues. Da eines unserer Kätchen in Büllesfeld bleiben wird und uns auch im Urlaub mit dem Fahrrad begleiten soll, wird das auch schon geübt. Zuerst lautete das Motto: rein in den Korb und wieder raus dem Korb. Wobei der Korb, eine Leihgabe von Jacintos Besitzerin Iris Höfling, nicht nur äußerst zweckmäßig gestaltet ist, sondern – gerade weil er schon Berger-Nutzung hinter sich hat, offensichtlich besonders vertrauenswürdig auf unsere Käthchen wirkte. So riskierten wir nach ein paar Tagen tragen und am Fahrrad schieben die ersten Gewöhnungsfahrten. Dabei konnten wir gleich die Rinder auf der Nachbarwiese in Augenhöhe der Welpen besuchen, was die sehr interessant fanden.

Z – ein neuer Anfang

Freitag, 29. Mai 2009
Zarzuela vom Wunderhorn 

 

Zarzuela vom Wunderhorn

 

Versprochen ist versprochen. Der nächste Schritt beim Aufbau des Netzauftritts unserer Zuchtstätte »du pâturage« ist vollzogen und wir beginnen bei dieser Etappe damit, die Hauptdarsteller vorzustellen. Unser erster Berger des Pyrénées war Astrée l’Etoile du Berger, die in Deutschland die Zuchtbuchnummer 20 trug und Ende 1979 zu uns kam. Eine eigenwillige Hündin, die uns vermittelte, was der Standard mit der Beschreibung ausdrücken will: „Ein Hund, der bei einem Minimum an Größe und Gewicht ein Maximum an Lebhaftigkeit ausstrahlt.“ Unvergessen, wie sie bei einem Besuch bei Freunden, kurz den Straßenverkehr aufhielt, als sie als Halbstarke im Alter von etwas mehr als einem halbem Jahr knurrend, mitten auf der Straße stehend einen ausgewachsenen Linienbus zum Halten zwang. Das war also unser „A“-Hund, der am Anfang stand. Heute sind bei uns Emma Peel du pâturage und Zarzuela vom Wunderhorn zu Hause. Und das „Z“ bedeutet keineswegs das Ende sondern vielmehr einen Neubeginn in unserer Zucht und deshalb soll und muss dieser Hund den Anfang bilden, bei den Porträts der Pyrenäen-Schäferhunde, die uns seit nunmehr dreißig Jahren begleiten.

Warum Zarzuela nun Polie heißt