„du pâturage“

Berger des Pyrénées aus der Zuchtstätte von Udo Kopernik

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Archiv für die Kategorie ‘Allgemeines’

Staunt Käthchen?

Freitag, 23. Oktober 2009

2009_1023_Kaethchen_stauntFür den Morgenspaziergang mit einem jungen Hund sollte man grundsätzlich Urlaub haben. Denn der Vierbeiner geht ein paar Schritte, entdeckt irgend etwas völlig unspektakuläres, setzt sich hin und staunt. Der VW-Bus der Kurverwaltung gehörte zu den Dingen, an denen Klein Käthchen drei mal geschäftig vorbeilief, um dann beim vierten Mal wie vom Donner gerührt davor sitzen zu bleiben und sich auch nicht mehr so schnell losreißen ließ. Dann war er ihr wieder ein oder zwei Tage völlig schnuppe, um dann am darauf folgenden Tag die bunte Lackierung zu bewundern. Standardstaunen gab es hingegen an den für Hunden üblichen Landmarken und auf dem Weg vom Hotel weg. Wenn die Morgentoilette erledigt war, folgte sie mir artig, um alle 10 bis 20 Meter sitzen zu bleiben, sich umzudrehen und die Straße zu beobachten. Ich erklärte ihr zwar glaubhaft, dass gar keine Chance bestünde, dass da noch jemand aus dem Bett käme und uns folgen würde. Sie ließ sich aber nicht von ihrem Tun abbringen. Erst wenn ich mich entschieden hatte, dass die Runde zur Hälfte gegangen sei und den Weg zurück zum Hotel antrat, war es mit dem Staunen vorbei. Jetzt übernahm Klein Käthchen die Führung und benötigte manche Ermahnung, Sitzübungen und Kehrtwendungen, um zu lernen, dass sie kein Schlittenhund sondern ein Berger des Pyrénées ist. Da ich an jeden Morgen andere Wege ging, konnte sie sich aber nur im direkten Umfeld des Hotels einen eigenen Stadtplan erstaunen. Trotzdem entwickelte sie ein sicheres Gespür dafür, wann es zurückging. Und da staunte ich dann nicht schlecht.

Dunja Hayalis Hund im heute journal

Dienstag, 01. September 2009

In der Sendung vom 27. August 2009 bezog sich Markus Lanz auf einen Auftritt von Dunja Hayalsi Hund Emma im heute journal des zdf, der allerdings schon mehr als ein Jahr zurück liegt. In der Februar-Ausgabe der HundeWelt war ich mit einer Kolumne auf den viel beachteten Auftritt eingegangen:

Die kleinen Dinge
Wer hätte das gedacht? Da schlägt eine Katze hohe Wellen bei Hundefreunden und sorgt für Aufregung. Bei Hunden selbst, kann man das erwarten. Zumindest wenn man dem gängigen Vorurteil folgt, Hunde und Katzen könnten einander nicht ausstehen. Es gibt Menschen, die haben Hund und Katze unter einem Dach. Die sehen das anders. Ich selbst neige auf Grund eigener Erfahrung eher zu einer differenzierten Sicht in dieser Angelegenheit. Besuche ich in Begleitung meiner beiden Hunde die Nachbarn in deren Hof auf einen Schwatz und deren beiden Katzen lümmeln gerade dort ein wenig herum, geschieht zwischen den Tieren wenig. Man beobachtet einander aus dem Augenwinkel – sonst nichts. Bei einer Begegnung außerhalb des Nachbargrundstücks oder erst recht in unserem Garten entwickelt sich die Angelegenheit völlig anders und das in sehr atemberaubender Geschwindigkeit. Da setzen meine beiden rigoros ihre Weltanschauung und Ordnung der Dinge durch. Dazu scheint zu gehören, dass Katzen auf Bäumen leben – oder zumindest gehören. So werden sie dann dahin getrieben, was weder den Katzen gefällt noch die Zustimmung der Vögel, die zuvor dort saßen, findet. Eine Menge Aufruhr, bei der ich mich jedes Mal frage, ob es das alles wert sei. Außer einer Menge Krach geschieht aber nie etwas Ernstes; niemand kommt zu Schaden. Kürzlich bildeten nun zwei Katzen den Hintergrund für ein als besonders tierfreundlich eingeschätztes Urteil des Bundesgerichtshofes. Geklagt hatte ein Mieter, der zwei Katzen halten wollte, obwohl eine Klausel seines Mietvertrages, die Tierhaltung generell untersagte und nur Zierfische und Ziervögel zuließ. Das ging den Richtern zu weit, weil sie auch die Haltung von „unproblematischen“ Tieren wie Hamstern  oder Schildkröten, die in Käfigen gehalten werden, unmöglich mache. Und obwohl die Richter in ihrem Urteil offen ließen, ob die Haltung größerer Haustiere – also Katzen und Hunde – zum vertragsgemäßem Gebrauch einer Mietwohnung gehören, löste dieses Urteil einen richtigen Medienrummel aus. Die großen Nachrichtenmagazine griffen das Thema ebenso auf wie die Fernsehsender in ihren Nachrichtensendungen. Am erstaunlichsten war für mich die Kommentierung im ZDF-heute journal. Zum Abschluss der Sendung hatte vor der Sprecherin Dunja Hayali  ihr Retriever Emma auf dem Moderatorentisch Platz genommen. Und während dieser groß im Bild war, bekannte Claus Kleber: „Es sind halt manchmal die kleinen Dinge, die am längsten nachwirken – wir berichten ja grundsätzlich nie über was Unwichtiges – aber wir beide haben gerade festgestellt, Dunjas Meldung, dass der Bundesgerichtshof die Haltung von Tieren im Haus seit heute großzügiger beurteilt als bisher, hat unser Leben am stärksten verändert.“ Worauf die Hundebesitzerin ergänzte: „Und verschönert.“ Damit wurde sehr treffend zum Ausdruck gebracht, was sicher viele Hundebesitzer bei bekannt werden der Meldung empfunden haben. Vielleicht ein Grund dafür, dass der Besuch des Hundes im Studio selbst zur Nachricht wurde und am nächsten Tag zu weiteren Berichten, Meldungen und Kommentierungen führt – dabei durchaus auch etlichen kritischen. Themen über Hunde sprechen meistens auch eine emotionale Seite an. Das ist auch gar nicht weiter schlimm. In Fall der Gerichtsentscheidung sollte man aber einen kühlen Kopf bewahren. Denn die Haltung von Hunden in Mietwohnungen wird jetzt nicht automatisch erleichtert; aber im Einzelfall müsse eine umfassende Abwägung der Interessen von Mieter und Vermieter erfolgen, so die Richter. Das ist aber schon eine bessere Ausgangslage – auch für Hundehalter – als vor dem Urteil. Kein Grund zum Ärger also. Ich habe mich über Emmas Besuch im Studio gefreut und stimme Claus Kleber gerne zu. Manchmal sind es die kleinen Dinge, die nachwirken. Ich fürchte nur, Nachbars Katzen werden davon in unserem Garten nicht profitieren.
Die kleinen Dinge
Wer hätte das gedacht? Da schlägt eine Katze hohe Wellen bei Hundefreunden und sorgt für Aufregung. Bei Hunden selbst, kann man das erwarten. Zumindest wenn man dem gängigen Vorurteil folgt, Hunde und Katzen könnten einander nicht ausstehen. Es gibt Menschen, die haben Hund und Katze unter einem Dach. Die sehen das anders. Ich selbst neige auf Grund eigener Erfahrung eher zu einer differenzierten Sicht in dieser Angelegenheit. Besuche ich in Begleitung meiner beiden Hunde die Nachbarn in deren Hof auf einen Schwatz und deren beiden Katzen lümmeln gerade dort ein wenig herum, geschieht zwischen den Tieren wenig. Man beobachtet einander aus dem Augenwinkel – sonst nichts. (mehr …)

Z – ein neuer Anfang

Freitag, 29. Mai 2009
Zarzuela vom Wunderhorn 

 

Zarzuela vom Wunderhorn

 

Versprochen ist versprochen. Der nächste Schritt beim Aufbau des Netzauftritts unserer Zuchtstätte »du pâturage« ist vollzogen und wir beginnen bei dieser Etappe damit, die Hauptdarsteller vorzustellen. Unser erster Berger des Pyrénées war Astrée l’Etoile du Berger, die in Deutschland die Zuchtbuchnummer 20 trug und Ende 1979 zu uns kam. Eine eigenwillige Hündin, die uns vermittelte, was der Standard mit der Beschreibung ausdrücken will: „Ein Hund, der bei einem Minimum an Größe und Gewicht ein Maximum an Lebhaftigkeit ausstrahlt.“ Unvergessen, wie sie bei einem Besuch bei Freunden, kurz den Straßenverkehr aufhielt, als sie als Halbstarke im Alter von etwas mehr als einem halbem Jahr knurrend, mitten auf der Straße stehend einen ausgewachsenen Linienbus zum Halten zwang. Das war also unser „A“-Hund, der am Anfang stand. Heute sind bei uns Emma Peel du pâturage und Zarzuela vom Wunderhorn zu Hause. Und das „Z“ bedeutet keineswegs das Ende sondern vielmehr einen Neubeginn in unserer Zucht und deshalb soll und muss dieser Hund den Anfang bilden, bei den Porträts der Pyrenäen-Schäferhunde, die uns seit nunmehr dreißig Jahren begleiten.

Warum Zarzuela nun Polie heißt

Mücken

Donnerstag, 28. Mai 2009

Umgangssprachlich sind sie fast ausgestorben. Kaum noch jemand sagt Mücken, wenn er eigentlich Geld meint. In der Natur sind die Quälgeister aber äußerst präsent, auch wenn sie jetzt noch nicht Hochkonjunktur haben. Dabei ist Mücke nicht gleich Mücke. Und nicht jede Mücke fühlt sich überall gleich wohl. Gleichwohl ändern sich aber auch Umweltbedingungen und damit die Wohlfühlbedingungen für Mücken. (mehr …)

Der Preis ist heiß

Donnerstag, 14. Mai 2009

Man kommt ja nicht daran vorbei. Während früher die Gören einen kräftigen Rüffel erhielten, wenn sie dieses Wort in den Mund nahmen, verdiente sich eine Agentur mit der Geiz-Kampagne für ein großes Elektro-Warenhaus eine goldene Nase – geil! Wenn die Leute also Geld sparen wollen oder müssen und der Konsum nicht so läuft, wie es die Wirtschaft eigentlich bräuchte, wird die Sache einfach umgekehrt. Obwohl ja etwas anderes gemeint ist.

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Bizarr

Mittwoch, 29. April 2009

Heimtierhalter im Allgemeinen und Hundebesitzer im Besonderen gelten als tierlieb. Das ist zumindest die Meinung des überwiegenden Teils unserer Bevölkerung. Und da Tierliebe zu den positiven Eigenschaften des Menschen gerechnet wird, freut einen so was als Hundehalter. Ich selbst bin auch davon überzeugt, dass sich die meisten Hundebesitzer selbst als tierlieb sehen – obwohl Eigenlob keine Tugend ist. So scheinen sich fast alle einig. Ist das aber so? Wohl kaum. (mehr …)

Fortschritte

Mittwoch, 22. April 2009

Es gibt unterschiedliche Konzepte einen Web-Auftritt aufzubauen. Grundsätzlich empfehle ich in meinen Vorträgen zunächst eine Materialsammlung zu erstellen. Dabei kann man Themen und Inhalte völlig unsortiert zusammentragen und bildet daraus die Struktur der Internetseiten und die Navigation. Nun werden die einzelnen Seiten und deren mögliche Untergliederungen mit Inhalten, also Texten und Bildern gefüllt. Ist alles fertig, stellt man die Seite online und wird hinterher lediglich kleine Korrekturen und Ergänzungen vornehmen müssen. So ist zum Beispiel die Homepage des Club Berger des Pyrénées entstanden. Diesen schönen Plan werde ich hier nicht umsetzen können – es fehlt mir einerseits die Zeit aber anderseits auch die Geduld. Also kommen die Inhalte nach und nach und irgendwann ist das Netzbild unserer Zuchtstätte dann fertig. Heute wurde das erste Kapitel in der Rubrik Über uns abgeschlossen, in dem ich schildere, wie wir auf den Hund und speziell auf den Berger des Pyrénées gekommen sind. Als nächstes werden dann unsere Hunde vorgestellt. Wobei ich dann aber nicht bei „A“ sondern mit „Z“ beginnen werde – also mit Zarzuela vom Wunderhorn, unsere derzeit jüngste Zuchthündin.

Endlich

Freitag, 17. April 2009

Farouk

Farouk

Nach einem Jahr „Abstinenz“ haben wir seit gestern wieder die Perspektive auf neue Welpen in unserer Zuchtstätte „du pâturage“. Fraouk de la Magie de l’Amouette im Besitz von Martin und Therese Steinhorst belegte unsere Zarzuela „Polie“ vom Wunderhorn unter hoher Anteilnahme aller Dorfbewohner, die zwar davon absahen einen Singkreis um das Paar zu bilden, jedoch immer mal wieder – wie zufällig – am Tor vorbeigingen, den Rüden bewunderten und Polie ermunterten. Komplimente und Motivation haben ihres zum Erfolg beigetragen und so stört heute selbst der Dauerregen nicht. Wir hoffen, dass nun auch weiterhin alles seinen guten Gang geht und können uns für die erwarteten Berger des Pyrénees-Welpen schon einmal ein paar Namen mit dem Anfangsbuchstaben K suchen …

Züchter und Vereine im Netz

Samstag, 21. März 2009

Heute haben Christian Rüsken und ich den „Arbeitsladen“ zur Internetnutzung für Züchter und Vereine geleitet. Mit den Teilnehmern haben wir gemeinsam die Grundlagen für die Erstellung einer informativen und besucherfreundlichen Website erarbeitet. Einen Schwerpunkt bildeten die Möglichkeiten von Web 2.0 Anwendungen insbesondere für Züchter. Am Beispiel meiner eigenen Seite konnte ein Blick hinter die Kulissen des mit WordPress erstellten Blogs geworfen werden.

WordPress
Christian Rüsken 

Else ist zu Besuch

Samstag, 21. Februar 2009

Heute ist die Züchterkollegin Else Großpietsch von der Zuchtstätte „du Pas du Loup“ zu Besuch und schaut sich die Arbeit mit der neuen Website an.