„du pâturage“

Berger des Pyrénées aus der Zuchtstätte von Udo Kopernik

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Aktuelles

Auszug des Gladiators

27. Dezember 2010

Nun haben die drei Lustigtiere Büllesfeld verlassen und erobern den Rest der Welt. Zuletzt machte sich La Crique (Jojo) auf den Weg und es wurde ein besonders langer. Nicht, weil er etwa nach Übersee auswandern sollte, sondern weil es – wie der Züchter inzwischen empfindet – in der Zuchtstätte „du pâturage“ eine überdenkenswerte Tradition gibt: Alle Welpen verlassen auf seinem Arm das alte Heim und werden in das Fahrzeug der neuen Besitzer gesetzt. Eine liebenswerte Geste, die auch den Respekt gegenüber dem kleinen Vierbeiner zum Ausdruck bringen soll. Der Übergang von La Crique zu Jojo war allerdings besonders lang. Denn wegen sehr heftiger Schneeverwehungen war Büllesfeld ein wenig von dem Rest der Welt abgeschnitten und Jojos Besitzer hatten einen knappen Kilometer vom Haus entfernt, ihr Auto abstellen müssen.

Trainingslager für Markus Lanz

16. Dezember 2010

Unser Büllesfeld präsentiert sich normalerweise selbst im Dezember eher von der idyllischen Seite. In diesem Jahr ist das anders und für unsere 3 Lustigtiere muss sich das hier so anfühlen, wie im Basislager für eine Südpol-Expedition. Für die Bedingungen in einem Trainingslager zur Teilnahme am Wettlauf mit Markus Lanz zum Südpol reicht es allemal. Aber als Schlittenhunde sind La Crique (gen. Jojo), Little Nemo (Nemo) und Lili Marleen (Lili) nicht geeignet; dafür haben Berger des Pyrenees andere Talente. Aber für diese ist es auch nicht schlecht, wenn man sich in widrigen Bedingungen behaupten kann. Wobei ich mich inzwischen frage, ob es bei der ESA günstig gebrauchte Anzüge für den Ausflug in den Schnee gibt: die sind beheizbar.

Das 3. Türchen oder 3 dahinter

03. Dezember 2010

Jetzt oder nie besteht die Chance, dass unsere 3 Lustigtiere ihren großen Auftritt im Advent haben. Und so grüßen La Crique, Little Nemo und Lili Marleen alle, die heute das dritte Türchen im Adventskalender öffnen.

Die 3 Lustigtiere

15. November 2010

Bei unserer Vorliebe, Welpen cineastischen Namen zu geben, wären sieben nicht schlecht gewesen: Die glorreichen Sieben fallen spontan ein; oder deren Vorlage Akira Kurosawas Sieben Samurai. In unserem Wurf sind es aber drei Welpen. Die drei von der Tankstelle (Ein Freund, ein guter Freund …)? Oder: Die drei Musketiere? Viele Bergers laufen schon als Athos, Porthos und Aramis durch die Welt. Aber weil es unser L-Wurf ist, machen wir doch aus der deutschen Komödie und D’Artagnans Erinnerungen was eigenes: die 3 Lustigtiere. Das passt auch zur Rasse und herzlich sind sie außerdem.

Neue Marketing-Idee

29. Oktober 2010

So findet der Hund ein neues Heim – nur gut, dass unsere Mädels schon eins haben und versichern: „Das haben wir auch schon drauf.“

Von wegen Adrian der Tulpendieb

09. Oktober 2010

Adrian den Tulpendieb kann sie nicht kennen – Klein-Käthchen die Gurkendiebin. Aber es gibt durchaus Parallelen zwischen der kleinen Fernsehserie aus dem Jahr 1966 und den Geschehnissen in Büllesfeld in dieser Woche. Denn am Ende beider Geschichten werden sie verspeist – nicht die Diebe sondern die Tulpen bzw. die Gurken. Einem kleinen Zuchtexperiment im Pflanzkübel setzte Klein-Käthchen ein Ende. Einen Tag vor der geplanten Ernte der mühsam großgezogenen Gurken, drückte sie den kleinen Zaun aus Kaninchendraht zur Seite und nahm die Gurken zuerst ins Maul und dann zu sich. Das haben wir davon, dass sie im Frühjahr mit in Spreewald durfte.

Hundehandel

29. September 2010

Einen interessanten Beitrag zum Thema Hundehandel brachten die Sendung ZDF.reporter am 23.9.2010, der von den Redakteuren Ron Boese und Anne Herzlieb recherchiert wurde.

Wer niemals mit den Schafen spricht

03. September 2010

Klein KäthchenDas Schäfersprichwort: „Wer niemals mit den Schafen spricht, das ist ein arger Böswicht.“ lässt sich auch bestens auf andere Tierarten übertragen; setzen wir einmal voraus, dass der Gedanken- und Informationsaustausch mit den Mitmenschen gegeben ist. Eine kleine Ansprache hat in dieser Woche unsere beiden Hundedamen Emma und Polie sowie das Hundemädchen Käthchen zutiefst beeindruckt und die ruhigen Worte und das Erklären von Zusammenhängen hatte einen nachhaltigeren Eindruck bei den dreien hinterlassen, als alle lautstarken Ermahnungen zuvor. Den Hintergrund bildet das fehlende Nachtflugverbot des Flughafens Köln-Bonn, in dessen Einflugschneise unser Haus liegt. Die landenden Flugzeuge überfliegen nicht immer unseren Ort, denn es gibt verschiedene Routen und manchmal ist es mehrere Tage ruhig. Das hat man anscheinend extra so eingerichtet, damit wir zwischendurch wahrnehmen, wie schön ein Nachtflugverbot wäre … Weiterlesen »

Hundeschau oder Rassenwahn?

26. August 2010

Showring in der Halle 4 der Messe LeipzigDie Internationale Hundeausstellung in Leipzig liegt hinter uns. 37.000 Besucher kamen zu der Veranstaltung des VDH, die nach 14 Jahren auf dem agra-Veranstaltungsgelände erstmals auf in der Messe Leipzig stattfand. Die Tierrechtsorganisation PETA hat im Vorfeld mit einem provozierenden Plakat den Vergleich der Rassehundezucht mit dem Naziregime hergestellt. Dadurch wurde das Kulturmagazin artour auf die Ausstellung aufmerksam und berichtet am Donnerstag, 26. August 2010 in seiner Sendung um 22.05 Uhr über die Ausstellung. Wenn in der Ankündigung der VDH-Pressesprecher Udo Kopernik gleich zum „Chef des Verbandes“ erklärt wird, lässt dies hoffentlich nicht auf die Qualität der gesamten Recherche schließen.

Die Profitmaschine

19. August 2010

Das Thema »Hundehandel« bei Markus Lanz am 21. April 2010Man kann leicht zwei und zwei zusammenzählen oder in diesem Fall auch voneinander abziehen. Der Verband für das Deutsche Hundewesen hat seine neue Welpenstatistik veröffentlicht. Darin werden die Zuchtbucheintragungen seiner Mitgliedsvereine veröffentlicht. Das Gesamtergebnis zeigt einen Rückgang der kontrollierten Zucht in Deutschland. Denn während innerhalb des Verbandes Mitte der 1990er Jahre noch fast 120.000 Welpen gezüchtet wurden, sind es im letzten Jahr weniger als 90.000 gewesen (übrigens, davon 170 Berger des Pyrenees). Da die Zahl der gehaltenen Hunde in Deutschland mit etwas über 5 Millionen weitgehend gleich bleibend ist oder eher leicht zunimmt, spielen der Import vornehmlich aus Süd- und Südost-Europa und der Hundehandel eine zunehmend größere Rolle. Auch wenn die EU-Kommission inzwischen die Vorschriften für den grenzüberschreitenden Verkehr verschärfte, dürften die Probleme, die aus dem Handel mit meist zu jungen Welpen entstehen, weiter zunehmen.

Die Profitmaschine – Artikel aus dem VDH-Magazin »Unser Rassehund« 6.2010 (PDF 1,3 MB)