20. November 2009
In der Dezemberausgabe der Hundewelt wollte ich mich eigentlich als Kolumnist von den Lesern der Zeitschrift verabschieden. Wenn dies nicht erfolgt ist, so liegt das weniger daran, dass ich nun diese Rubrik weiter füllen werde, sondern weil der Verlag darauf verzichtet hat, den kleinen Text zu veröffentlichen. Hole ich es also an dieser Stelle nach:
Rundum-Versorgung
Angebote, bei denen alles inklusive ist, sind heute beliebt und gelten als gutes Verkaufsargument. Ist ja auch angenehm, wenn man sich um nichts mehr kümmern muss; nur noch abholen. Da soll kein Wunsch offen bleiben und man kann sich permanent mit noch einem Getränk und noch einem Häppchen selbst belohnen. Wofür eigentlich? Einer Vielzahl unserer Hunde ergeht es ähnlich. Sie sind auch bei diesem Rundum-Glücklich-Paket angekommen. In den Augen ihrer Besitzer zumindest, denn die Hunde fragt ja keiner. Und täte es jemand, erhielte man keine aufrichtige Antwort. Weiterlesen »
31. Oktober 2009
Was man hier auf dem Bild nicht erkennen und auch nicht hören kann, sind die Kraniche, die am Horizont laut trompetend von ihrem Nachquartier zum Frühstück auf die Felder des Festlands zogen. Was man aber sowohl ein wenig erahnen kann, dass es auch im Urlaub durchaus reizvoll sein kann, früh auf den Beinen zu sein. Obwohl nach landläufiger Auffassung Männer eher über wenig Antennen für Romantik verfügen, scheint mir das im Hinblick für Sonnenauf- und insbesondere Untergänge ein nicht haltbares feminines Vorurteil, was Mann durch sprödes Auftreten tatkräftig unterstützt. Einen eindrucksvollen Beleg dafür können Beobachtungen im Norden Rügens liefern. Vom Wintergarten und der Terrasse des Panoramahotels hat man einen herrlichen Blick auf die Ostsee und Kap Arkona, das im Westen den Horizont bildet. In dieser Himmelsrichtung verabschiedet sich täglich die Sonne. Dort tut sie es besonders eindrucksvoll und mancher, der es erlebt hat, meint Capri sei nichts dagegen. Da die Sonne abends untergeht, kann man bei einem Gläschen Wein und einem leckeren Essen, den visuellen Genuss noch steigern und darüber staunen, was passiert, wenn die Sonne vermeintlich das Wasser berührt. Es sind nicht etwa die Frauen und auch nur hin und wieder vereinzelte verliebte Pärchen, die eng umschlungen den An- und Augenblick genießen. Ansonsten sind es die Jungs, die den Tisch aufgeregt verlassen und auf die Terrasse drängen, weitgehend unter sich. Neuankömmlinge werden am ersten Abend meist noch artig von ihren Damen begleitet. Die Regel ist aber, dass die Burschen unter sich bleiben, während die eine Hälfte versucht, das Bild als Foto zu konservieren und die andere in Nachdenklichkeit versinkt. Das geht mir alles durch den Kopf, während die Sonne aufgeht. Da staunt dann das Käthchen schon wieder; allerdings weder über die aufgehende Sonne, noch über die Rufe der Kraniche. Sie wundert sich, wieso mich diese Aussicht in ihren Bann zieht – kein Wunder, sie ist ja auch ein Mädchen.
Hier gibt es den eindrucksvollsten Sonnenuntergang auf Rügen
23. Oktober 2009
Für den Morgenspaziergang mit einem jungen Hund sollte man grundsätzlich Urlaub haben. Denn der Vierbeiner geht ein paar Schritte, entdeckt irgend etwas völlig unspektakuläres, setzt sich hin und staunt. Der VW-Bus der Kurverwaltung gehörte zu den Dingen, an denen Klein Käthchen drei mal geschäftig vorbeilief, um dann beim vierten Mal wie vom Donner gerührt davor sitzen zu bleiben und sich auch nicht mehr so schnell losreißen ließ. Dann war er ihr wieder ein oder zwei Tage völlig schnuppe, um dann am darauf folgenden Tag die bunte Lackierung zu bewundern. Standardstaunen gab es hingegen an den für Hunden üblichen Landmarken und auf dem Weg vom Hotel weg. Wenn die Morgentoilette erledigt war, folgte sie mir artig, um alle 10 bis 20 Meter sitzen zu bleiben, sich umzudrehen und die Straße zu beobachten. Ich erklärte ihr zwar glaubhaft, dass gar keine Chance bestünde, dass da noch jemand aus dem Bett käme und uns folgen würde. Sie ließ sich aber nicht von ihrem Tun abbringen. Erst wenn ich mich entschieden hatte, dass die Runde zur Hälfte gegangen sei und den Weg zurück zum Hotel antrat, war es mit dem Staunen vorbei. Jetzt übernahm Klein Käthchen die Führung und benötigte manche Ermahnung, Sitzübungen und Kehrtwendungen, um zu lernen, dass sie kein Schlittenhund sondern ein Berger des Pyrénées ist. Da ich an jeden Morgen andere Wege ging, konnte sie sich aber nur im direkten Umfeld des Hotels einen eigenen Stadtplan erstaunen. Trotzdem entwickelte sie ein sicheres Gespür dafür, wann es zurückging. Und da staunte ich dann nicht schlecht.
12. Oktober 2009
Morgens soll ja die Welt noch in Ordnung sein. Davon kann man sich nur überzeugen, wenn man auch früh unterwegs ist. Im Urlaub mit einem sehr jungen Hund ist man gerne ebenso früh auf den Beinen wie ohne Urlaub aber mit jungem Hund. Wie es mit Urlaub und ohne jungen Hund gewesen wäre, mag ich nicht beurteilen. In der Familie bin ich wegen meines frühen Aufstehens weniger berühmt sondern eher berüchtigt, weil diese Angewohnheiten auch an Wochenenden und eben im Urlaub funktioniert. Dieses Mal aber war ich damit natürlich der Held. Denn einmal munter gab es auch keine Probleme mit der Rollenverteilung, wer für den ersten Ausflug des Tages mit Klein Käthchen zuständig war. Und so lernten der kleine Hund und ich, die Faszination des Erholungsortes ohne Touristen kennen. Die waren natürlich schon noch da, lagen aber in ihren Betten, weil sie keinen kleinen Hund dabei hatten. So lernten wir rasch die Menschen kennen, für die der Urlaubsort zum Alltag gehört. Da begegneten uns nach sechs die Mitarbeiter der Gemeindeverwaltung, die damit begannen den Ort herauszuputzen, viele Menschen, die mit allen möglichen Verkehrsmitteln sich auf den Weg zur Arbeit machten und Schulkinder auf Fahrrädern waren auch schon unterwegs. Wie das so ist, freuten die sich über Klein Käthchen, die brav am Rand des Bürgersteigs saß und ihnen nach staunte. Ich wunderte mich über die armen Kinder, die so früh auf den Schulweg gezwungen werden – bis mir einfiel, dass Käthchens große Freundinnen in unserem Dorf, sich um die gleiche Zeit auf den Weg zur Schule machen. Daran merkt man, dass Urlaub ist (meinte das Käthchen?).
06. Oktober 2009
Die Besitzer von Berger des Pyrénées behaupten gerne, dass ihre Hunde über eine gehörige Portion Humor verfügen. Ob diese Eigenschaft tatsächlich den Hintergrund der Verhaltensweisen bildet, die uns Lachen machen, sei einmal dahingestellt. Wie beschrieb es mein Nachbar einmal so treffend bei unseren gemeinsamen Spaziergängen: Dein Hund lässt sich jeden Tag was neues einfallen, damit wir was zu lachen haben. So die Einschätzung des Nichthunde-Halters – was das für Konsequenzen für den um Erziehung bemühten Hundehalter beinhaltet, führe ich hier lieber nicht aus. Der einfallsreiche Hund ist Käthchens Mutter Polie. Die Tochter bewies in unserem „Erziehungsurlaub“, dass sie der Mutter nicht nachsteht. Und beim Training bewies sie Improvisationstalent. Am ersten Abend übten wir auf einer kleinen Wiese am Borner Hafen Herankommen. Renate in der einen Ecke, ich in der anderen und Käthchen hin und her, begleitet von dem Pfiff fürs Herankommen. Die Übung war ihr ohne Schnickschnack zu langweilig und so führte sie ein, dass sie bei Erreichen des Ziels durch die zum Empfang bereiten Hände sprang, in der Luft eine kleine Drehung vollführte und sich startbereit für den nächsten Lauf zwischen die Beine setzte.Da hat man was zu Lachen, was hund nicht entgeht. Als ich dann am nächsten Morgen allein mit Klein Käthchen an der Hafenwiese ankam, zeigte sie mir, dass dieses Spiel auch zu zweit funktioniert. Sie rannte zehn Meter vor und setzte sich hin. Auf Pfiff kam sie angeflitzt, machte ihren einfachen Käthchenberger zwischen den Händen, freute sich über mein Lachen und das Lob und rannte wieder vor … Hund kann also durchaus improvisieren.
02. Oktober 2009
Käthchen hatte Glück: unmittelbar vor dem Urlaub stand meine Teilnahme an der Internationalen Rassehunde-Ausstellung des VDH in Leipzig an. Bei diesen Veranstaltungen werden nicht nur viele Hunde ausgestellt, man kann auch vorzüglich einkaufen. Und wenn ein junger Hund ins Haus kommt, benötigt man einiges an Zubehör … Da spielt es überhaupt keine Rolle, wenn schon seit etlichen Jahrzehnten Hunde im Haus sind. So gab es also für Käthchen eine Tüte voll Mitbringsel. Auf die neue Leine hätte sie vermutlich verzichten können – ohne laufen ist immer besser. Auch meine bessere Hälfte hielt die Anschaffung für unnötig, hängen doch schon etliche Exemplare an der Garderobe. Aber Mann hat auch mehr als zwei, drei Krawatten. Der Clou war aber eine Ente, die ich bei Bobi entdeckte. Sicher nicht auf den ersten Blick ein geeignetes Accessoire für einen Pyrenäen-Schäferhund. Aber Hund muss kein Retriever sein, um zu wissen, was lecker ist. Die Stoffente mit dem sonoren Quackton avancierte im Urlaub zum Lieblingsspielzeug. Und entgegen unseren Befürchtungen, dass die anderen Hotelgäste sich vielleicht belästigt fühlten, konnten Käthchen und ihre Ente einen regelrechten Fanclub aufbauen.
Die Ente bei Bobi
Berger des Pyrénées auf der VDH-Bundessieger-Ausstellung
29. September 2009
Die lange Sendepause auf unserer Website hat auch wieder mit Entschleunigung zu tun. Jetzt war sie besonders gründlich und umfassend. Denn klein Käthchen ist zum Urlaub an die Ostsee gefahren und hat uns freundlicher Weise mitgenommen. So ungefähr muss man sich die Ferien vorstellen, wenn man diese mit einem knapp drei Monate alten Berger des Pyrénées verbringt. Denn natürlich dreht sich alles um den jungen Hund. Und das macht in dieser intensiven Form allen besonders viel Spaß. Man hat Zeit und Muße sich dem Rhythmus des Weltentdeckers anzupassen und kann ganz entspannt dabei zuschauen, wenn: Käthchen staunt.
08. September 2009
Kätchens Entschleunigung zeigt auch durchaus nach außen Wirkung und bezieht ihre Umwelt mit ein. Ursachen sind die ganz profanen Dinge im Alltag eines jungen Pyrenäen-Hütehundes und deren Wirkung auf uns. So muss klein Käthchen des öfteren müssen; für sie selbst nichts, worum man besonderes Aufhebens machen sollte. Sie hockt sich hin und los. Ich sehe das anders. Mir ist es wichtig, an welchem Ort klein Käthchen müssen muss. So werden also besondere Unruhephasen des jungen Berger genutzt, einen spontanen und entschlossenen Gang vor die Tür zu starten. Für Raucher eine ideale Gelegenheit und ein Vorwand, eine entsprechende Pause einzulegen. Ich rauche nicht und so kann ich mich dann ganz auf klein Käthchen konzentrieren, wie sie die Blätter in unserer Einfahrt gründlich untersucht, Schnecken umsetzt, auf der angrenzenden Wiese nach Rindern Ausschau hält, dabei Kontakt mit ihr bekannten Grashalmen pflegt und neue kennenlernt. Inzwischen entschleunige ich selbst, simmeliere ein wenig, ohne dabei das Käthchen aus den Augen zu lassen – denn, sollte sie dann endlich müssen, mache ich natürlich darum viel Aufhebens …
07. September 2009
Die Futterrationen, die unser inzwischen fast 12 Wochen altes Käthchen erhält, sind zwar proportinal zum Wachstum des kleinen Hundes größer geworden, wirken jedoch als Portion im Napf immer noch Mitleid erregend klein. Käthchen selbst findet die Rationen entweder üppig oder als zu klein. Wird sie zwei Mal am Tag allein gefüttert, scheint der gefüllte Napf nur mäßig attraktiv zu sein. Zwar freut sie sich artig, wenn das Futter hineingefüllt wird; mümmelt dann auch etwas vor sich hin aber dann gibt es eine Menge Dinge, die eine höhere Priorität genießen: Käthchen entschleunigt. Anders sieht es hingegen abends aus. Dann steht das gemeinsame Abendessen mit ihrer Mutter an, dem schwarzen Loch allem Essbaren. Das ist unser Joker und klein Käthchen weiß was die Sekunde geschlagen hat und der Wappenspruch ihrer Mutter Polie (Zarzuela vom Wunderhorn) zeigt auch bei der jungen Berger des Pyrénées Hündin Wirkung: Selbst fressen macht fett.
01. September 2009
In der Sendung vom 27. August 2009 bezog sich Markus Lanz auf einen Auftritt von Dunja Hayalsi Hund Emma im heute journal des zdf, der allerdings schon mehr als ein Jahr zurück liegt. In der Februar-Ausgabe der HundeWelt war ich mit einer Kolumne auf den viel beachteten Auftritt eingegangen:
Die kleinen Dinge
Wer hätte das gedacht? Da schlägt eine Katze hohe Wellen bei Hundefreunden und sorgt für Aufregung. Bei Hunden selbst, kann man das erwarten. Zumindest wenn man dem gängigen Vorurteil folgt, Hunde und Katzen könnten einander nicht ausstehen. Es gibt Menschen, die haben Hund und Katze unter einem Dach. Die sehen das anders. Ich selbst neige auf Grund eigener Erfahrung eher zu einer differenzierten Sicht in dieser Angelegenheit. Besuche ich in Begleitung meiner beiden Hunde die Nachbarn in deren Hof auf einen Schwatz und deren beiden Katzen lümmeln gerade dort ein wenig herum, geschieht zwischen den Tieren wenig. Man beobachtet einander aus dem Augenwinkel – sonst nichts. Bei einer Begegnung außerhalb des Nachbargrundstücks oder erst recht in unserem Garten entwickelt sich die Angelegenheit völlig anders und das in sehr atemberaubender Geschwindigkeit. Da setzen meine beiden rigoros ihre Weltanschauung und Ordnung der Dinge durch. Dazu scheint zu gehören, dass Katzen auf Bäumen leben – oder zumindest gehören. So werden sie dann dahin getrieben, was weder den Katzen gefällt noch die Zustimmung der Vögel, die zuvor dort saßen, findet. Eine Menge Aufruhr, bei der ich mich jedes Mal frage, ob es das alles wert sei. Außer einer Menge Krach geschieht aber nie etwas Ernstes; niemand kommt zu Schaden. Kürzlich bildeten nun zwei Katzen den Hintergrund für ein als besonders tierfreundlich eingeschätztes Urteil des Bundesgerichtshofes. Geklagt hatte ein Mieter, der zwei Katzen halten wollte, obwohl eine Klausel seines Mietvertrages, die Tierhaltung generell untersagte und nur Zierfische und Ziervögel zuließ. Das ging den Richtern zu weit, weil sie auch die Haltung von „unproblematischen“ Tieren wie Hamstern oder Schildkröten, die in Käfigen gehalten werden, unmöglich mache. Und obwohl die Richter in ihrem Urteil offen ließen, ob die Haltung größerer Haustiere – also Katzen und Hunde – zum vertragsgemäßem Gebrauch einer Mietwohnung gehören, löste dieses Urteil einen richtigen Medienrummel aus. Die großen Nachrichtenmagazine griffen das Thema ebenso auf wie die Fernsehsender in ihren Nachrichtensendungen. Am erstaunlichsten war für mich die Kommentierung im ZDF-heute journal. Zum Abschluss der Sendung hatte vor der Sprecherin Dunja Hayali ihr Retriever Emma auf dem Moderatorentisch Platz genommen. Und während dieser groß im Bild war, bekannte Claus Kleber: „Es sind halt manchmal die kleinen Dinge, die am längsten nachwirken – wir berichten ja grundsätzlich nie über was Unwichtiges – aber wir beide haben gerade festgestellt, Dunjas Meldung, dass der Bundesgerichtshof die Haltung von Tieren im Haus seit heute großzügiger beurteilt als bisher, hat unser Leben am stärksten verändert.“ Worauf die Hundebesitzerin ergänzte: „Und verschönert.“ Damit wurde sehr treffend zum Ausdruck gebracht, was sicher viele Hundebesitzer bei bekannt werden der Meldung empfunden haben. Vielleicht ein Grund dafür, dass der Besuch des Hundes im Studio selbst zur Nachricht wurde und am nächsten Tag zu weiteren Berichten, Meldungen und Kommentierungen führt – dabei durchaus auch etlichen kritischen. Themen über Hunde sprechen meistens auch eine emotionale Seite an. Das ist auch gar nicht weiter schlimm. In Fall der Gerichtsentscheidung sollte man aber einen kühlen Kopf bewahren. Denn die Haltung von Hunden in Mietwohnungen wird jetzt nicht automatisch erleichtert; aber im Einzelfall müsse eine umfassende Abwägung der Interessen von Mieter und Vermieter erfolgen, so die Richter. Das ist aber schon eine bessere Ausgangslage – auch für Hundehalter – als vor dem Urteil. Kein Grund zum Ärger also. Ich habe mich über Emmas Besuch im Studio gefreut und stimme Claus Kleber gerne zu. Manchmal sind es die kleinen Dinge, die nachwirken. Ich fürchte nur, Nachbars Katzen werden davon in unserem Garten nicht profitieren.
Die kleinen Dinge
Wer hätte das gedacht? Da schlägt eine Katze hohe Wellen bei Hundefreunden und sorgt für Aufregung. Bei Hunden selbst, kann man das erwarten. Zumindest wenn man dem gängigen Vorurteil folgt, Hunde und Katzen könnten einander nicht ausstehen. Es gibt Menschen, die haben Hund und Katze unter einem Dach. Die sehen das anders. Ich selbst neige auf Grund eigener Erfahrung eher zu einer differenzierten Sicht in dieser Angelegenheit. Besuche ich in Begleitung meiner beiden Hunde die Nachbarn in deren Hof auf einen Schwatz und deren beiden Katzen lümmeln gerade dort ein wenig herum, geschieht zwischen den Tieren wenig. Man beobachtet einander aus dem Augenwinkel – sonst nichts.
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