Nun haben die drei Lustigtiere Büllesfeld verlassen und erobern den Rest der Welt. Zuletzt machte sich La Crique (Jojo) auf den Weg und es wurde ein besonders langer. Nicht, weil er etwa nach Übersee auswandern sollte, sondern weil es – wie der Züchter inzwischen empfindet – in der Zuchtstätte „du pâturage“ eine überdenkenswerte Tradition gibt: Alle Welpen verlassen auf seinem Arm das alte Heim und werden in das Fahrzeug der neuen Besitzer gesetzt. Eine liebenswerte Geste, die auch den Respekt gegenüber dem kleinen Vierbeiner zum Ausdruck bringen soll. Der Übergang von La Crique zu Jojo war allerdings besonders lang. Denn wegen sehr heftiger Schneeverwehungen war Büllesfeld ein wenig von dem Rest der Welt abgeschnitten und Jojos Besitzer hatten einen knappen Kilometer vom Haus entfernt, ihr Auto abstellen müssen.
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Archiv für die Kategorie ‘Würfe und Welpen’
Auszug des Gladiators
Montag, 27. Dezember 2010Das 3. Türchen oder 3 dahinter
Freitag, 03. Dezember 2010Die 3 Lustigtiere
Montag, 15. November 2010
Bei unserer Vorliebe, Welpen cineastischen Namen zu geben, wären sieben nicht schlecht gewesen: Die glorreichen Sieben fallen spontan ein; oder deren Vorlage Akira Kurosawas Sieben Samurai. In unserem Wurf sind es aber drei Welpen. Die drei von der Tankstelle (Ein Freund, ein guter Freund …)? Oder: Die drei Musketiere? Viele Bergers laufen schon als Athos, Porthos und Aramis durch die Welt. Aber weil es unser L-Wurf ist, machen wir doch aus der deutschen Komödie und D’Artagnans Erinnerungen was eigenes: die 3 Lustigtiere. Das passt auch zur Rasse und herzlich sind sie außerdem.
Entschleunigen
Dienstag, 08. September 2009
Kätchens Entschleunigung zeigt auch durchaus nach außen Wirkung und bezieht ihre Umwelt mit ein. Ursachen sind die ganz profanen Dinge im Alltag eines jungen Pyrenäen-Hütehundes und deren Wirkung auf uns. So muss klein Käthchen des öfteren müssen; für sie selbst nichts, worum man besonderes Aufhebens machen sollte. Sie hockt sich hin und los. Ich sehe das anders. Mir ist es wichtig, an welchem Ort klein Käthchen müssen muss. So werden also besondere Unruhephasen des jungen Berger genutzt, einen spontanen und entschlossenen Gang vor die Tür zu starten. Für Raucher eine ideale Gelegenheit und ein Vorwand, eine entsprechende Pause einzulegen. Ich rauche nicht und so kann ich mich dann ganz auf klein Käthchen konzentrieren, wie sie die Blätter in unserer Einfahrt gründlich untersucht, Schnecken umsetzt, auf der angrenzenden Wiese nach Rindern Ausschau hält, dabei Kontakt mit ihr bekannten Grashalmen pflegt und neue kennenlernt. Inzwischen entschleunige ich selbst, simmeliere ein wenig, ohne dabei das Käthchen aus den Augen zu lassen – denn, sollte sie dann endlich müssen, mache ich natürlich darum viel Aufhebens …
Käthchen entschleunigt
Montag, 07. September 2009
Die Futterrationen, die unser inzwischen fast 12 Wochen altes Käthchen erhält, sind zwar proportinal zum Wachstum des kleinen Hundes größer geworden, wirken jedoch als Portion im Napf immer noch Mitleid erregend klein. Käthchen selbst findet die Rationen entweder üppig oder als zu klein. Wird sie zwei Mal am Tag allein gefüttert, scheint der gefüllte Napf nur mäßig attraktiv zu sein. Zwar freut sie sich artig, wenn das Futter hineingefüllt wird; mümmelt dann auch etwas vor sich hin aber dann gibt es eine Menge Dinge, die eine höhere Priorität genießen: Käthchen entschleunigt. Anders sieht es hingegen abends aus. Dann steht das gemeinsame Abendessen mit ihrer Mutter an, dem schwarzen Loch allem Essbaren. Das ist unser Joker und klein Käthchen weiß was die Sekunde geschlagen hat und der Wappenspruch ihrer Mutter Polie (Zarzuela vom Wunderhorn) zeigt auch bei der jungen Berger des Pyrénées Hündin Wirkung: Selbst fressen macht fett.
Jetzt geht’s los
Freitag, 28. August 2009
Inzwischen ist die Rasselbande aus dem Haus und K Punkt wurde in der Pfalz zum Filou und zwei unserer Käthchen erobern jetzt als Kira in Düsseldorf und Kaja in Solothurn die Welt. Zeit also auch für unser Kätchen sich ihr Lieblingsschaf zu schnappen und auf Entdeckungsreise zu gehen (das Foto machte in dieser Woche Eva-Maria Krämer). Das Schäfchen hat auch schon eine lange Reise hinter sich und ist die Erinnerungsgabe der cbp-Sonderschau in Bremen, die Anfang August stattgefunden hatte. Sonderleiter Jan Kehrl hatte offensichtlich das richtige Händchen bei der Wahl des Präsentes. Eine weite Reise an die Waterkant habe ich dann Mitte der Woche unserem Käthchen erspart. Wäre es nach dem Wunsch der Redaktion gegangen, hätte sie mich zur Sendung von Markus Lanz nach Hamburg begleitet. Da blieb Kätchen ebenso zu Hause, wie Lupo, der Entlebucher Sennenhund von Nina Ruge. ZDF heute journal Sprecherin Dunja Hayali hatte hingegen Ihre Emma dabei; die GoldenRetriever Hündin ist allerdings schon erwachsen, konnte mit dem Auto anreisen und verfügt über Studioerfahrung durch ihren Auftritt im heute journal. In der Sendung bei Markus Lanz waren die Modehunde der letzten 60 Jahre das Thema.
Jetzt geht’s rund und hoch her
Dienstag, 11. August 2009
Immer wieder was neues. Da eines unserer Kätchen in Büllesfeld bleiben wird und uns auch im Urlaub mit dem Fahrrad begleiten soll, wird das auch schon geübt. Zuerst lautete das Motto: rein in den Korb und wieder raus dem Korb. Wobei der Korb, eine Leihgabe von Jacintos Besitzerin Iris Höfling, nicht nur äußerst zweckmäßig gestaltet ist, sondern – gerade weil er schon Berger-Nutzung hinter sich hat, offensichtlich besonders vertrauenswürdig auf unsere Käthchen wirkte. So riskierten wir nach ein paar Tagen tragen und am Fahrrad schieben die ersten Gewöhnungsfahrten. Dabei konnten wir gleich die Rinder auf der Nachbarwiese in Augenhöhe der Welpen besuchen, was die sehr interessant fanden.
Jetzt geht’s rund
Mittwoch, 05. August 2009
Bei der Cairn-Terrier-Züchterin Katharina Bottenberg habe ich bei einem Besuch eine Drehscheibe auf der Spielwiese ihrer Welpen entdeckt, auf der die jungen Hunde munter ihre Runden drehten und sichtliches Vergnügen daran hatten, die Fliehkräfte bis über die Grenzen der Bodenhaftung hinaus auszuprobieren. Und was den schottischen Highlandern gefällt, stößt auch bei den Berger des Pyrénees auf große Begeisterung.
Analog und ganz real
Montag, 27. Juli 2009
Es wäre schön, jeden Tag – oder noch besser: morgens, mittags, abends – an dieser Stelle etwas neues über die Entwicklung von K-Punkt und den drei Käthchen (Kira hat übergangsweise auch diesen Arbeitsnamen erhalten) zu berichten. Anlässe und Beobachtungen gäbe es zweifellos genug. Denn man muss gar nicht so genau hinschauen, um jeden Tag Veränderungen zu beobachten. So war bis gestern, die Welt jenseits der Terrasse – aus welchen Gründen auch immer – tabu. Vielleicht, weil die Welt ja doch eine Scheibe ist und dann muss irgendwo der Abgrund sein und der eigene Absturz drohen. Jetzt wurde die neue Welt vorsichtig erkundet. Trägt der Boden? Was ist ist hinter dem Busch? Und vor lauter Begeisterung über die eigene Tollkühnheit hat man erst einmal darauf gepisst, auf die neue Welt und anschließend gemeinsam die Mutter erlegt. In den letzten Tagen ist noch viel mehr passiert in der analogen und realen Welt unserer kleinen Berger des Pyrénées und deshalb muss sich die digitale und virtuelle gedulden: keine Zeit …





