„du pâturage“

Berger des Pyrénées aus der Zuchtstätte von Udo Kopernik

cbp-Züchter
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Archiv für die Kategorie ‘Unsere Hunde’

Ein runder Geburtstag

Freitag, 26. Juli 2013

Die meisten Geburtstage unserer Hunde finden hier im Hause keine besondere Beachtung. Das liegt vielleicht daran, weil wir mit unseren drei Damen jeden Tag wie einen Geburtstag begehen. Und wenn uns mal nicht danach sein sollte, fällt mindestens eine der Damen etwas ein, damit in den Feier-Modus gewechselt wird. Aber heute hat die Großmutter im Generationenhaus (Großmutter – Kind – Enkel) Geburtstag und wird zehn Jahre alt. Da wird „Polie“ – Zarzuela vom Wunderhorn – natürlich gefeiert. Für Sie wird es einen speziellen Ziegenfrischkäse-(Hunde)Kuchen geben. Und wenn es nach ihr geht, wird nichts abgegeben und Tochter Käthchen und Enkelin Mathilda würden leer ausgehen. Denn Polie lebt das Motto „Selbst-fressen-macht-fett“ und is(s)t und bleibt hoffentlich noch lange das schwarze Loch für alles Fressbare …

Klein Käthchen hatte Geburtstag

Samstag, 18. Juni 2011

Nein, wir haben ihn nicht vergessen: Klein Käthchens Geburtstag. Könnten wir auch nicht, denn es kamen ganz liebe Geburtstagsgrüße von den Geschwistern. Und dann war der 17. Juni lange genug ein Feiertag in Deutschland, der inzwischen ebenso abgeschafft wurde wie das Dorffest in Büllesfeld an diesem Tag. Da wir aber Klein-Käthchen haben, bleibt es für uns ein Feiertag. Und weil wir gestern wirklich gefeiert haben – wenn auch zugegeben aus anderem und wichtigerem Anlass – kommt unsere Gratulation an dieser Stelle einen Tag zu spät.

Überraschungsbesuch

Dienstag, 07. Juni 2011

Passend zum „Vatertag“ durften wir einen Überraschungsgast aus Düsseldorf empfangen. Der alte Herr ist in Büllesfeld geboren und war am 5. März 17 Jahre alt geworden. Für dieses wirklich hohe Alter machte er einen ziemlich aufgeräumten Eindruck und hatte immer noch Gefallen daran, fotografiert zu werden – wer in einen Haushalt mit einem Berufsfotografen einzieht, wird entsprechend geprägt und X-Plosif du pâturage (Krug vom Wunderhorn x Quinquina du pâturage) hat offensichtlich nichts verlernt.

Klein-Käthchen

Dienstag, 29. März 2011

Unser Klein-Käthchen ist inzwischen gar nicht mehr so klein sondern inzwischen weitgehend erwachsen. Diese Einschränkung muss man machen, denn in ihrem Kopf läuft das Programm ab: Forever Young. Aber so soll das ja auch sein, denn: So ist er – der Berger. Und weil eine neue Kamera im Haus ist, gibt es jetzt auch wieder mal Bilder.

Trainingslager für Markus Lanz

Donnerstag, 16. Dezember 2010

Unser Büllesfeld präsentiert sich normalerweise selbst im Dezember eher von der idyllischen Seite. In diesem Jahr ist das anders und für unsere 3 Lustigtiere muss sich das hier so anfühlen, wie im Basislager für eine Südpol-Expedition. Für die Bedingungen in einem Trainingslager zur Teilnahme am Wettlauf mit Markus Lanz zum Südpol reicht es allemal. Aber als Schlittenhunde sind La Crique (gen. Jojo), Little Nemo (Nemo) und Lili Marleen (Lili) nicht geeignet; dafür haben Berger des Pyrenees andere Talente. Aber für diese ist es auch nicht schlecht, wenn man sich in widrigen Bedingungen behaupten kann. Wobei ich mich inzwischen frage, ob es bei der ESA günstig gebrauchte Anzüge für den Ausflug in den Schnee gibt: die sind beheizbar.

Von wegen Adrian der Tulpendieb

Samstag, 09. Oktober 2010

Adrian den Tulpendieb kann sie nicht kennen – Klein-Käthchen die Gurkendiebin. Aber es gibt durchaus Parallelen zwischen der kleinen Fernsehserie aus dem Jahr 1966 und den Geschehnissen in Büllesfeld in dieser Woche. Denn am Ende beider Geschichten werden sie verspeist – nicht die Diebe sondern die Tulpen bzw. die Gurken. Einem kleinen Zuchtexperiment im Pflanzkübel setzte Klein-Käthchen ein Ende. Einen Tag vor der geplanten Ernte der mühsam großgezogenen Gurken, drückte sie den kleinen Zaun aus Kaninchendraht zur Seite und nahm die Gurken zuerst ins Maul und dann zu sich. Das haben wir davon, dass sie im Frühjahr mit in Spreewald durfte.

Wer niemals mit den Schafen spricht

Freitag, 03. September 2010

Klein KäthchenDas Schäfersprichwort: „Wer niemals mit den Schafen spricht, das ist ein arger Böswicht.“ lässt sich auch bestens auf andere Tierarten übertragen; setzen wir einmal voraus, dass der Gedanken- und Informationsaustausch mit den Mitmenschen gegeben ist. Eine kleine Ansprache hat in dieser Woche unsere beiden Hundedamen Emma und Polie sowie das Hundemädchen Käthchen zutiefst beeindruckt und die ruhigen Worte und das Erklären von Zusammenhängen hatte einen nachhaltigeren Eindruck bei den dreien hinterlassen, als alle lautstarken Ermahnungen zuvor. Den Hintergrund bildet das fehlende Nachtflugverbot des Flughafens Köln-Bonn, in dessen Einflugschneise unser Haus liegt. Die landenden Flugzeuge überfliegen nicht immer unseren Ort, denn es gibt verschiedene Routen und manchmal ist es mehrere Tage ruhig. Das hat man anscheinend extra so eingerichtet, damit wir zwischendurch wahrnehmen, wie schön ein Nachtflugverbot wäre … (mehr …)

Transferleistungen

Montag, 22. März 2010

2010_03_transferJetzt hilft Klein-Käthchen im Büro. Wenn ich mit den Hunden von unserer großen Runde zurück bin, kommen diese mit in unser Büro. Hier sind die Rollen und die Plätze klar verteilt. Emma nimmt zielstrebig den Platz unter meinem Schreibtisch ein, duldet dort keine Form der Störung und gibt sich bald ihren Träumen hin. Polie hat die Vorteile der Unterbringung in Kätchens Box entdeckt. Beide passen dort zusammen nicht mehr hinein. So hat Polie drin, Käthchen draußen zur Folge und das ergibt in Polies mathematischer Welt: Ruhe vor dem Balg. So fügt sich das Käthchen in ihr Schicksal und legt sich irgendwo hin. Für einen Stammplatz hat sie sich noch nicht entscheiden können. Ist auch nicht wichtig, denn lange hält sie es nicht auf dem Platz. So beschäftigt sie sich meist nach kurzer Ruhephase allein mit ihrem Spielzeug. Auch das nur kurz. Dann zeigt sie ihr Stofflamm ihrer Mutter, die sich die Augen fest zukneifend schlafend stellt. Und dann mir. An Emma traut sie sich nicht ran. Ich arbeite mit starren Blick in den Monitor weiter. Dann bringt sie ihr nächstes Spielzeug. Ich starre. Und seit ein paar Tagen hat sie den Papierkorb unserer Mitarbeiterin entdeckt. Die – also die Mitarbeiterin – zerfetzt jedes Stück Papier, bevor es weggeworfen wird, während ich Blätter in ihrer ursprünglichen Form entsorge (wie oft wirft man etwas weg, was sich wenig später als wichtige Unterlage erweist). Die kleinen Schnipsel hat Klein-Käthchen jetzt als Druckmittel entdeckt. Sie sucht sich ein für sie beeindruckendes Exemplar heraus, bringt es zu mir und präsentiert es mit dem Stolz des erfolgreichen Jägers. Es hat ein paar Tage gedauert, bis mir das Foto gelang. Wenn Beweismittel erstellt werden sollen, verwandelt sich Käthchen in ein Unschuldslamm. Und weil ich ja nun auch nicht anders kann, als innerlich zu schmunzeln, transportiert sie eifrig Papierfetzen durchs Büro, die sie mir artig übergibt und die dann in meiner Tonne landen. Wenn ich also in einem Telefongespräch einen etwas unkonzentrierten oder verstreuten Eindruck hinterlasse, können Sie sich ausmalen, was im Hintergrund bei mir abläuft.

Ablenkungsmanöver

Dienstag, 16. März 2010

2010_03_aufarbeitKlein-Käthchen ist inzwischen groß geworden. Man muss da wirklich präzise formulieren. Denn Sie ist noch keineswegs erwachsen, auch wenn sie im Alter von neun Monaten vielleicht schon ausgewachsen sein sollte. Sie sähe zwar schon groß aus, sei aber noch ganz jung, entschuldigt unsere Nachbarin kleinere Ungezogenheiten des Käthchens. Aber auch Jugend schließt Cleverness nicht aus. So hat sie inzwischen ganz unterschiedliche Strategien entwickelt, ihren Kopf durchzusetzen. Bei ihrer Mutter wendet sie in erster Linie eine Form der Penetranz an, die für mich bis an den Rand der Unerträglichkeit reichen und mir großen Respekt gegenüber der Belastbarkeit der Mutterhündin abverlangen. Mich treibt schon das bloße Zusehen an den Rand des Nervenzusammenbruchs und würde Klein-Käthchen mit mir nur annähernd vergleichbar umgehen, ließe ich mich am Ende vielleicht zu tierschutzrelevanten Handlungen hinreißen. Davor weiß sie aber sich und mich zu bewahren und wendet ganz andere, subtilere Methoden an, ihre Wünsche und Bedürfnisse durchzusetzen. Dazu später mehr.

Frühaufsteher

Montag, 12. Oktober 2009

2009_1012_KaethchenMorgens soll ja die Welt noch in Ordnung sein. Davon kann man sich nur überzeugen, wenn man auch früh unterwegs ist. Im Urlaub mit einem sehr jungen Hund ist man gerne ebenso früh auf den Beinen wie ohne Urlaub aber mit jungem Hund. Wie es mit Urlaub und ohne jungen Hund gewesen wäre, mag ich nicht beurteilen. In der Familie bin ich wegen meines frühen Aufstehens weniger berühmt sondern eher berüchtigt, weil diese Angewohnheiten auch an Wochenenden und eben im Urlaub funktioniert. Dieses Mal aber war ich damit natürlich der Held. Denn einmal munter gab es auch keine Probleme mit der Rollenverteilung, wer für den ersten Ausflug des Tages mit Klein Käthchen zuständig war. Und so lernten der kleine Hund und ich, die Faszination des Erholungsortes ohne Touristen kennen. Die waren natürlich schon noch da, lagen aber in ihren Betten, weil sie keinen kleinen Hund dabei hatten. So lernten wir rasch die Menschen kennen, für die der Urlaubsort zum Alltag gehört. Da begegneten uns nach sechs die Mitarbeiter der Gemeindeverwaltung, die damit begannen den Ort herauszuputzen, viele Menschen, die mit allen möglichen Verkehrsmitteln sich auf den Weg zur Arbeit machten und Schulkinder auf Fahrrädern waren auch schon unterwegs. Wie das so ist, freuten die sich über Klein Käthchen, die brav am Rand des Bürgersteigs saß und ihnen nach staunte. Ich wunderte mich über die armen Kinder, die so früh auf den Schulweg gezwungen werden – bis mir einfiel, dass Käthchens große Freundinnen in unserem Dorf, sich um die gleiche Zeit auf den Weg zur Schule machen. Daran merkt man, dass Urlaub ist (meinte das Käthchen?).