„du pâturage“

Berger des Pyrénées aus der Zuchtstätte von Udo Kopernik

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Improvisationstalent

2009_1006_kaethchenDie Besitzer von Berger des Pyrénées behaupten gerne, dass ihre Hunde über eine gehörige Portion Humor verfügen. Ob diese Eigenschaft tatsächlich den Hintergrund der Verhaltensweisen bildet, die uns Lachen machen, sei einmal dahingestellt. Wie beschrieb es mein Nachbar einmal so treffend bei unseren gemeinsamen Spaziergängen: Dein Hund lässt sich jeden Tag was neues einfallen, damit wir was zu lachen haben. So die Einschätzung des Nichthunde-Halters – was das für Konsequenzen für den um Erziehung bemühten Hundehalter beinhaltet, führe ich hier lieber nicht aus. Der einfallsreiche Hund ist Käthchens Mutter Polie. Die Tochter bewies in unserem „Erziehungsurlaub“, dass sie der Mutter nicht nachsteht. Und beim Training bewies sie Improvisationstalent. Am ersten Abend übten wir auf einer kleinen Wiese am Borner Hafen Herankommen. Renate in der einen Ecke, ich in der anderen und Käthchen hin und her, begleitet von dem Pfiff fürs Herankommen. Die Übung war ihr ohne Schnickschnack zu langweilig und so führte sie ein, dass sie bei Erreichen des Ziels durch die zum Empfang bereiten Hände sprang, in der Luft eine kleine Drehung vollführte und sich startbereit für den nächsten Lauf zwischen die Beine setzte.Da hat man was zu Lachen, was hund nicht entgeht. Als ich dann am nächsten Morgen allein mit Klein Käthchen an der Hafenwiese ankam, zeigte sie mir, dass dieses Spiel auch zu zweit funktioniert. Sie rannte zehn Meter vor und setzte sich hin. Auf Pfiff kam sie angeflitzt, machte ihren einfachen Käthchenberger zwischen den Händen, freute sich über mein Lachen und das Lob und rannte wieder vor … Hund kann also durchaus improvisieren.

Eine Antwort zu “Improvisationstalent”

  1. Urlaub sagt:

    Das Improvisationstalent muss wohl eine Eigenart dieser Hunderasse sein. Doch ab und zu können Berger des Pyrenees ihren Besitzer auch zur Weißglut bringen. In diesem Fall meine ich unseren Hund Boni. Ich habe einen ganzen Nachmittag damit verbracht eine leckere Sahnetorte als Geburtstagskuchen zu backen. Ich stellte mein fertiges Werk auf dem Küchentisch ab, um ihn stolz zu präsentieren. Als ich wieder in die Küche kam, musste ich mit ansehen, wie Boni sich über die Sahnetorte hermachte. Natürlich hat sie nur die leckere Füllung gegessen, den Kuchenboden hat sie netterweise übriggelassen. Natürlich habe ich sie daraufhin ordentlich ausgeschimpft. Aber leider konnte ich ihr nicht wirklich lange böse sein, da sie ihren reumütigen Blick aufgesetzt hat und mich mit gesenktem Kopf angeschaut hat. Der niedliche Blick liegt eindeutig auch in der Natur dieser Hunderasse.

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