Käthchen hatte Glück: unmittelbar vor dem Urlaub stand meine Teilnahme an der Internationalen Rassehunde-Ausstellung des VDH in Leipzig an. Bei diesen Veranstaltungen werden nicht nur viele Hunde ausgestellt, man kann auch vorzüglich einkaufen. Und wenn ein junger Hund ins Haus kommt, benötigt man einiges an Zubehör … Da spielt es überhaupt keine Rolle, wenn schon seit etlichen Jahrzehnten Hunde im Haus sind. So gab es also für Käthchen eine Tüte voll Mitbringsel. Auf die neue Leine hätte sie vermutlich verzichten können – ohne laufen ist immer besser. Auch meine bessere Hälfte hielt die Anschaffung für unnötig, hängen doch schon etliche Exemplare an der Garderobe. Aber Mann hat auch mehr als zwei, drei Krawatten. Der Clou war aber eine Ente, die ich bei Bobi entdeckte. Sicher nicht auf den ersten Blick ein geeignetes Accessoire für einen Pyrenäen-Schäferhund. Aber Hund muss kein Retriever sein, um zu wissen, was lecker ist. Die Stoffente mit dem sonoren Quackton avancierte im Urlaub zum Lieblingsspielzeug. Und entgegen unseren Befürchtungen, dass die anderen Hotelgäste sich vielleicht belästigt fühlten, konnten Käthchen und ihre Ente einen regelrechten Fanclub aufbauen.
Die Ente bei Bobi
Berger des Pyrénées auf der VDH-Bundessieger-Ausstellung



