„du pâturage“

Berger des Pyrénées aus der Zuchtstätte von Udo Kopernik

cbp-Züchter
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Wünsche zum neuen Jahr

06. Januar 2015

Katie Jordan du pâturageMit dem Wünschen ist das so eine Sache. Es gibt Menschen, die behaupten, wunschlos glücklich zu sein. Vielleicht ist das wirklich so oder vielleicht verbirgt sich dahinter die Furcht, etwas Falsches zu fordern, wenn eine Fee erscheint und drei Wünsche frei gibt – da gibt es ein bekanntes Märchen, in dem die Geschichte nach hinten losging… Hinter einer Wunschlosigkeit können aber auch Wünsche stehen, die unerfüllbar erscheinen oder es vielleicht auch sind. Dabei werden doch Dinge angeboten, die keine Wünsche offen lassen sollen. Der neue Bus des FC Bayern wurde so präsentiert. Mit Blick auf den Hund, habe ich allerdings den Wunsch, er – der Bus – möge sich von den Vierbeinern fernhalten.

Wenn das Magazin HundeWelt um meinen Wunschzettel in Sachen Hund bittet, wäre es schön, wenn einer erfüllt werden kann: Unsere Gefährten sollen uns auch in Zukunft begleiten können, ohne in dieser engen Beziehung ausgenutzt oder missbraucht zu werden.
Mensch und Hund haben sich über Jahrtausende hinweg gegenseitig positiv beeinflusst und ich habe den Eindruck, dass diese Entwicklung noch nicht abgeschlossen ist. Damit wir das erreichen, werden jedoch Wünsche wenig ausrichten. Vielmehr wird es Arbeit machen und Beharrlichkeit wird nötig sein.

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Es fehlt noch: Nikita

10. Oktober 2013

N-Wurf du pâturage 2013

Glücklicherweise hat Nikita wenig – oder keine? – Eigenschaften der Namenspatronin. Anne Parillaud spielt die Rolle der Nikita im gleichnamigen Film von Luc Besson aus dem Jahr 1990. Als drogensüchtige Kleinkriminelle wird sie vom Geheimdienst zu einer verdeckt arbeitenden Agentin ausgebildet und muss dabei auch über Leichen gehen. Der Film hat seinerzeit die Kritik zwar sehr gespalten, gilt heute aber als Klassiker des Action-Dramas. Unsere kleine, brave Nikita hat aber doch eines mit der Vorlage gemein: sie ist pfeilschnell, dabei aber stets fröhlich und zu Streichen aufgelegt – ein Berger des Pyrénées halt …

Ist der Name Programm?

08. Oktober 2013

N-Wurf du pâturage 2013Non tirare (nicht ziehen!) sollte jeder artige Pyrenäen-Schäferhund, wenn er an der Leine geht. Es gibt aber hin und wieder Exemplare, die eine Erinnerung an diese kleine Tugend benötigen. Non tirare sicher nicht – zumindest so lange sie bei uns in Büllesfeld lebte, war sie immer brav. Die Vorlage bilden die Hunde von Großvater Castorini (Fjodor Fjodorowitsch Schaljapin) im Film „Mondsüchtig“ aus dem Jahr 1987. Er lebt gemeinsam mit seinen Kindern Cosmo und Rose Castorini und deren erwachsener Tochter Loretta (Cher) in einem Haus in Brooklyn und hat eine bunte Meute von fünf eher wenig erzogener, dafür aber ziehender Hunden, die dann bei den abendlichen Spaziergängen permanent ermahnt werden müssen: Non tirare, non tirare! Schließlich soll doch la bella luna bewundert und angeheult werden …

Zu Nick gehört Nora

06. Oktober 2013

N-Wurf du pâturage 2013Eine Vorlage bietet gleich zwei Namen für Welpen einer unserer Wurfes: Nick und Nora Charles sind gemeinsam mit Mister Asta (im Film ein Foxterrier; in der Romanvorlage ein Schnauzer) unzertrennlich in der Filmreihe, die mit der „Mordsache dünner Mann“ begann und fortgesetzt wurden mit „Nach dem dünnen Mann“, „Noch ein dünner Mann“, „Der Schatten des dünnen Mannes“, „Der dünne Mann kehrt heim“ und schließlich mit „Das Lied vom dünnen Mann“ sein Ende fand. Die Filme (1934 – 1947) wurden 1969 im Auftrag des ZDF synchronisiert und liefen dort ziemlich erfolgreich. Inzwischen werden hin und wieder Wiederholungen in den dritten Programmen oder in den Digitalkanälen ausgestrahlt.

Jetzt wird es aber Zeit

04. Oktober 2013

N-Wurf du pâturage 2013Die Welpen unseres zweiten N-Wurfes haben – bis auf eine Hündin – inzwischen alle Büllesfeld verlassen und wir haben noch keine Zeit gefunden, den Nachwuchs aus der Paarung von Katie Jordan, gen. Käthchen du pâturage und Goodman vam Gochse Streekels vorzustellen. Wir hatten jedoch großes Glück, dass die Tante Kira unseren Wurf besuchte und Christoph Lüders mitbrachte, der auch bei etwas ungünstigen Lichtverhältnissen ausgezeichnet Fotografien macht. Beginnen wir heute mit den beiden Jungs im Wurfs, die im Bild links zu sehen sind. Wie meist bei uns üblich, verlassen sie das Haus mit Rufnamen, die einen cineastischen Bezug haben. Den haben sowohl Nick Charles als auch Neo: Nick Charles (links) bezieht sich auf eine Detektivfigur in Dashiell Hammets „Der dünne Mann“, der 1934 mit William Powell und Myrna Loy (Nora Charles …) verfilmt wurde und der erst 1969 in einer Synchronfassung den Weg ins deutsche Fernsehen fand. Im Film und den fünf Fortsetzungen spielt sogar ein Hund – Mister Asta – eine nicht unbedeutende Rolle. Neo wird im Science-Fiction-Film „Matrix“ aus dem Jahr 1999 von Keanu Reeves gespielt und hier stehen weniger die Dialoge – wie bei Nick und Nora – im Vordergrund sondern Action dominiert die Handlung. Auch „Matrix“ erhielt zwei Fortsetzungen. Die konnten aber die Kritik nicht so überzeugen wie die Detektivgeschichten aus den 1930er und 40er Jahren.

Ein runder Geburtstag

26. Juli 2013

Die meisten Geburtstage unserer Hunde finden hier im Hause keine besondere Beachtung. Das liegt vielleicht daran, weil wir mit unseren drei Damen jeden Tag wie einen Geburtstag begehen. Und wenn uns mal nicht danach sein sollte, fällt mindestens eine der Damen etwas ein, damit in den Feier-Modus gewechselt wird. Aber heute hat die Großmutter im Generationenhaus (Großmutter – Kind – Enkel) Geburtstag und wird zehn Jahre alt. Da wird „Polie“ – Zarzuela vom Wunderhorn – natürlich gefeiert. Für Sie wird es einen speziellen Ziegenfrischkäse-(Hunde)Kuchen geben. Und wenn es nach ihr geht, wird nichts abgegeben und Tochter Käthchen und Enkelin Mathilda würden leer ausgehen. Denn Polie lebt das Motto „Selbst-fressen-macht-fett“ und is(s)t und bleibt hoffentlich noch lange das schwarze Loch für alles Fressbare …

Was ist bloß im Rheinland los?

12. Februar 2013

Heute ist Veilchendienstag – der letzte Tag der 5. Jahreszeit im Rheinland. Da gehen in ausgewählten Orten oder Veedeln noch Karnevalszüge und die Prinzen und deren Gefolge dürfen noch einmal feiern, bevor dann am Aschermittwoch wieder alles vorbei ist. Und selbst unsere Hunde sind jeck. Und wer sich um jecke Hunde kümmern muss, hat für nichts anderes Zeit. Das erklärt die vorübergehende „Funkstille“.

Genannt: Manouche

20. November 2012

Zugegeben, die Haarfarbe passt gar nicht. Denn in „Der zweite Atem“ (orig.: Le deuxiéme souffle) des Regisseurs  Jean-Pierre Melville ist die Nachtclub-Besitzerin Simone, genannt Manouche sehr blond. Da hilft es auch nicht, dass nachts alle Katzen grau sind. Unsere Manouche ist schwarz, pechschwarz und wird auch nicht Gustave „Gu“ Minda (Lino Ventura) vor der Polizei verstecken können. Aber lässig „funny things“ kauen geht schon.

M wie Mathilda

19. November 2012

Mathilda gehört in den Film „Leon der Profi“ von Luc Besson. Die junge Mathilda Lando (dargestellt von Natalie Portmann) wird vom Profikiller Leon Montana (Jean Reno) gerettet und vortan hat er sie „am Bein“. Denn sie will sich von ihm ausbilden lassen, um später ihren von korrupten Polizisten getöteten kleinen Bruder zu rächen. Es entwickelt sich eine ungewöhnliche Beziehung zwischen den beiden mit einer äußerst temperamentvollen Mathilda – und das passt doch zum Berger …

Brauchen Welpen eine Haftpflicht-Versicherung?

03. November 2012

Die Frage ist falsch gestellt. Es gibt keine Haftpflichtversicherung für Hunde, es ist vielmehr der Tierhalter der sich gegen Schäden versichern kann, die sein Hund anrichtet. Können Welpen Schäden anrichten? Die sind doch noch so klein. Dieser Frage geht Günther Neufeldt aus der ZDF-Wirtschaftsredaktion auf den Grund und besuchte uns für ein Interview zum Thema Tierhalterhaftpflicht-Versicherung. In einer Szene durften unsere 3Ms mitwirken und Mathilda lieferte zwar kein anschauliches Beispiel für Schäden, die bereits Welpen verursachen können jedoch ein hörbares – genauer: ein unerhörtes. Klein-Mathilda krabbelte während der Aufzeichnung munter auf meiner Jacke herum und entdeckte: das Ansteckmikrofon. Woraufhin der Tontechniker die Aufzeichnung unterbrach mit dem Zwischenruf: „Ich hör´nichts mehr“.

Ausgestrahlt wird der Beitrag am Montag, 5. November 2012 im ZDF in einer Langfassung ab 9:00 Uhr in „Volle Kanne“ in einer Langfassung und am Abend in „Wiso“ ab 19:25 Uhr